18+. Vorschauangaben: Bonus, Sterne und Bewertungszahlen sind vom Auftraggeber vorgegeben und nicht unabhängig bestätigt. Maßgeblich sind die aktuellen Bedingungen des Anbieters. Verfügbarkeit und Bedingungen hängen vom Aufenthaltsort ab. Glücksspiel birgt finanzielle Risiken.
18+. Vorschauangaben: Bonus, Sterne und Bewertungszahlen sind vom Auftraggeber vorgegeben und nicht unabhängig bestätigt. Maßgeblich sind die aktuellen Bedingungen des Anbieters. Verfügbarkeit und Bedingungen hängen vom Aufenthaltsort ab. Glücksspiel birgt finanzielle Risiken.
18+. Vorschauangaben: Bonus, Sterne und Bewertungszahlen sind vom Auftraggeber vorgegeben und nicht unabhängig bestätigt. Maßgeblich sind die aktuellen Bedingungen des Anbieters. Verfügbarkeit und Bedingungen hängen vom Aufenthaltsort ab. Glücksspiel birgt finanzielle Risiken.
Altersgrenze 18 Jahre
Aufsicht GGL
Einzahlungsrahmen 1.000 € im Monat
Einsatz je Runde höchstens 1 €
In zwei Sätzen
Das öffentliche Verzeichnis der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder ist die einzige Stelle, an der sich eine Erlaubnis verbindlich ablesen lässt. Der Vorgang dauert zwei Minuten, bringt aber nur dann ein belastbares Ergebnis, wenn man die richtigen Felder vergleicht. Diese Seite zeigt den Ablauf und die Fehler, die dabei am häufigsten unterlaufen.
Thema
Register prüfen
Stand
2026-10-29
Altersgrenze
ab 18
Was im Verzeichnis überhaupt steht
Geführt wird nicht ein Ranking und keine Bewertung, sondern eine Verwaltungsinformation: welcher Veranstalter für welches Angebot eine Erlaubnis erhalten hat und unter welcher Internetadresse dieses Angebot betrieben werden darf. Dazu kommen Angaben zur Art der Erlaubnis und zu ihrer zeitlichen Geltung. Es handelt sich also um ein Verzeichnis von Berechtigungen, nicht um eine Empfehlung.
Diese Trennung ist wichtig für die Erwartung. Ein Eintrag sagt nichts über Spielauswahl, Kundendienst oder Zahlungsabläufe. Er sagt, dass eine Behörde geprüft hat, ob ein Veranstalter die Voraussetzungen für ein bestimmtes Angebot erfüllt. Umgekehrt sagt ein fehlender Eintrag, dass eine solche Prüfung für diesen Veranstalter und diese Adresse nicht zu einem Ergebnis geführt hat oder gar nicht stattfand.
Der Ablauf in sieben Schritten
Beginnen Sie nicht beim Markennamen, sondern bei der Adresszeile Ihres Browsers. Markieren Sie die Domain, kopieren Sie sie und arbeiten Sie damit weiter. Dieser kleine Umweg verhindert den häufigsten Fehler überhaupt, nämlich dass man eine ähnlich klingende Adresse prüft und mit einem beruhigenden Gefühl auf einer anderen Seite spielt.
Die Internetadresse der geöffneten Seite vollständig kopieren, ohne Pfad und Parameter
Das Verzeichnis der Aufsichtsbehörde aufrufen und die Suche nach dieser Adresse durchführen
Bei einem Treffer die Art des erlaubten Angebots lesen, nicht nur den Namen
Die eingetragene Gesellschaft mit der Angabe im Impressum der Seite vergleichen
Datum und Geltungsdauer des Eintrags notieren
Bei keinem Treffer zusätzlich nach dem Betreibernamen suchen, um Zweitadressen zu erkennen
Ergebnis mit Datum als Bildschirmfoto sichern, falls später eine Beschwerde nötig wird
Sichern Sie Ihr Suchergebnis mit Datum. In einer Auseinandersetzung ist der dokumentierte Stand zum Zeitpunkt Ihrer Einzahlung mehr wert als eine Erinnerung.
Die drei Felder, auf die es ankommt
Erstens die Adresse. Betreiber führen oft mehrere Domains, von denen nicht jede eingetragen ist, und Nachbauten unterscheiden sich manchmal in einem einzigen Zeichen oder in der Endung. Zweitens die Art des Angebots: Eine Erlaubnis für Sportwetten deckt virtuelle Automatenspiele nicht ab, und eine Erlaubnis für Poker ist wieder etwas anderes. Wer das vermischt, zieht aus einem richtigen Eintrag einen falschen Schluss.
Erstens die Adresse.
Drittens die Zeit. Erlaubnisse gelten befristet, sie können verlängert, geändert, ausgesetzt oder entzogen werden. Ein Screenshot von vor einem Jahr ist deshalb kein Nachweis für heute. Wer regelmäßig an derselben Stelle spielt, schaut sinnvollerweise gelegentlich nach, am besten vor einer größeren Einzahlung.
Prüfpunkte, Fundort und Bedeutung
Prüfpunkt
Wo zu finden
Was er bedeutet
Internetadresse
Verzeichnis, Spalte zur Domain
nur diese Adresse ist gedeckt
Art des Angebots
Verzeichnis, Spalte zur Erlaubnisart
Automaten, Poker und Wetten sind getrennt
Geltungsdauer
Verzeichnis, Datumsangaben
abgelaufen heißt nicht mehr erlaubt
Gesellschaft
Impressum der Seite
muss mit dem Eintrag übereinstimmen
Hinweis zur Aufsicht
Fuß der Seite
Behörde muss benannt sein, nicht nur ein Siegel
Typische Irrtümer beim Nachschlagen
Der erste Irrtum ist das Siegel. Eine Grafik im Fuß der Seite ist eine Bilddatei und kann jeden Text tragen, den jemand hineinschreibt. Der zweite Irrtum ist die Sprache: Eine Seite in fließendem Deutsch mit Angaben in Euro ist kein Indiz, denn Sprache und Währung lassen sich frei wählen. Der dritte Irrtum ist der Markenname, der in einem Verzeichnis auftaucht, aber zu einer anderen Adresse gehört.
Der vierte Irrtum ist subtiler und begegnet uns oft: Man sucht nach dem Namen, findet einen Treffer, freut sich und übersieht, dass dort eine Wettenerlaubnis steht, während man gerade am Automaten sitzt. Vermeiden lässt sich das nur durch die Reihenfolge, die diese Seite vorschlägt: zuerst Adresse, dann Angebotsart, dann Name.
Siegelgrafiken sind kein Nachweis, sondern Gestaltung
Deutsche Sprache und Eurobeträge sagen nichts über eine Erlaubnis
Ein Treffer für die Marke gilt nicht automatisch für jede ihrer Adressen
Eine Wettenerlaubnis deckt kein Automatenspiel
Alte Nachweise verlieren mit dem Ablauf der Frist ihre Aussagekraft
Was ein fehlender Eintrag bedeutet
Finden Sie Adresse und Betreiber nicht, arbeitet der Anbieter für dieses Angebot nicht mit einer deutschen Erlaubnis. Daraus folgt nicht automatisch Betrug, aber es folgt eine andere Lage: Es fehlt die Anbindung an die Systeme, auf denen der hiesige Spielerschutz aufsetzt, und es fehlt eine Aufsicht, die im Inland zuständig ist und auf eine Beschwerde reagieren kann.
Konkret heißt das: Eine Sperre im bundesweiten System wird dort nicht abgefragt, und die monatliche Einzahlungsgrenze von 1000 €, die über LUGAS für die Person geführt wird, spielt keine Rolle. Wer sich selbst gesperrt hat und trotzdem auf ein Spielangebot stößt, hat damit gleichzeitig die Antwort auf die Frage, ob dieses Angebot in das deutsche System eingebunden ist.
Zusätzliche Hinweise auf der Seite selbst
Neben dem Verzeichnis gibt es Merkmale, die man direkt an einem Angebot ablesen kann, und sie passen entweder zum Rahmen oder nicht. Ein Einsatzregler, der über einen Euro je Runde hinausgeht, passt nicht. Eine Taste für selbsttätige Serien passt nicht. Eine Reihe von Jackpots passt nicht. Tische mit übertragenen Dealern passen ebenfalls nicht, weil diese Kategorie in der Whitelist nicht geführt wird.
Neben dem Verzeichnis gibt es Merkmale, die man direkt an einem Angebot ablesen kann, und sie passen entweder zum…
Umgekehrt sprechen einige Zeichen dafür, dass alles seinen Weg geht: ein sichtbarer Stand der monatlichen Einzahlungen in der Kasse, ein Bereich für Spielerschutz mit Limit und Spielpause, ein Hinweis auf das Sperrsystem, eine benannte Aufsicht und ein vollständiges Impressum mit Gesellschaft und Anschrift. Fehlt davon mehreres, lohnt der Blick in das Verzeichnis umso mehr.
Einsatzregler endet bei einem Euro je Runde
Startknopf bleibt zwischen zwei Runden kurz gesperrt
Keine Jackpotreihen und keine Dealerübertragungen in der Lobby
Stand der monatlichen Einzahlungen sichtbar in der Kasse
Impressum mit Gesellschaft, Anschrift und benannter Aufsicht
Wie oft man nachsehen sollte
Für Gelegenheitsspieler genügt der Blick bei der Eröffnung eines Kontos und dann einmal, wenn ein größerer Betrag im Spiel ist. Wer regelmäßig spielt, nimmt sich die Prüfung am besten zu einem festen Zeitpunkt vor, etwa am Monatsanfang, wenn die Einzahlungsgrenze neu zählt. Mehr Aufwand ist nicht nötig, denn Änderungen sind selten, aber sie kommen vor.
Zwei Anlässe sollten die Prüfung in jedem Fall auslösen. Erstens eine Umleitung auf eine neue Adresse, die aussieht wie die alte; das kann ein harmloser Umzug sein oder etwas anderes. Zweitens eine spürbare Veränderung im Angebot, etwa das plötzliche Erscheinen von Kategorien, die unter diesen Vorgaben nicht zulässig sind.
Häufige Fragen
Wo finde ich die Whitelist der GGL?
Die Behörde veröffentlicht das Verzeichnis der erteilten Erlaubnisse selbst auf ihren Seiten. Suchen Sie nach der Behörde und nach dem Begriff Whitelist, und achten Sie darauf, dass Sie auf einer behördlichen Seite landen und nicht auf einer Nachbildung mit Werbung.
Der Anbieter ist eingetragen, aber meine Adresse weicht ab. Was nun?
Dann spielen Sie nicht auf der gedeckten Adresse. Das kann eine Spiegelseite, eine alte Domain oder eine Nachbildung sein. Verlassen Sie die Seite, rufen Sie die eingetragene Adresse direkt auf und melden Sie sich dort an.
Steht im Register, wie viel ein Anbieter auszahlen muss?
Nein. Das Verzeichnis führt Berechtigungen, keine Vertragsbedingungen. Fristen, Methoden und Gebühren stehen in den Geschäftsbedingungen des Anbieters, und sie sind zivilrechtlich geregelt, nicht im Verzeichnis abgebildet.
Was sagt ein Eintrag über die Qualität eines Anbieters?
Wenig. Er sagt, dass die behördlichen Voraussetzungen für ein bestimmtes Angebot erfüllt wurden. Über Kundendienst, Spielauswahl oder Abläufe in der Kasse lässt sich daraus nichts ableiten, dafür braucht es eigene Erfahrung.
Kann ich mich auf ein Vergleichsportal verlassen?
Als Hinweis ja, als Nachweis nein. Jede Liste ist eine Momentaufnahme und veraltet, sobald eine Erlaubnis endet oder eine Adresse wechselt. Der Abgleich im behördlichen Verzeichnis kostet zwei Minuten und ist aktuell.
Muss ein Anbieter die Erlaubnis auf seiner Seite nennen?
Zu den Pflichtangaben gehören Angaben zum Unternehmen und Hinweise zum Spielerschutz, und die zuständige Aufsicht wird in der Regel benannt. Entscheidend bleibt aber der Abgleich im Verzeichnis, weil Angaben auf einer Seite von der Seite selbst stammen.